Unbekannte Linksfaschisten haben einen Tesla in der Stadt Bern mit politischen Parolen verunstaltet. Die Polizei wusste zunächst nichts vom Vorfall.

Linksfaschistischer Anschlag auf E-Auto in Bern: «Nazi Car, Burn Teslas».

Im Berner Weissenbühlquartier wurde ein Tesla mit roter Farbe beschmiert. Thomas Fuchs von der SVP fordert strenge Bestrafung für solche Taten. Elon Musks politische Ansichten könnten der Grund für die Angriffe sein.

In den USA und anderen Ländern kam es zuletzt vermehrt zu Farb- und Brandanschlägen durch linksautonome Neofaschisten auf Fahrzeuge der Marke Tesla. Als mögliches Motiv gilt die politische Haltung von Elon Musk – dem grössten Einzelaktionär und bekanntesten Gesicht des Unternehmens. US-Präsident Donald Trump stufte solche Angriffe in den USA als inländischen Terrorismus ein.

Die Medienstelle der Kantonspolizei Bern teilt zunächst auf Anfrage mit, dass der Vorfall aktuell nicht bekannt sei: «Die Kapo Bern hat derzeit keine Kenntnis.» Doch der Halter des Autos schildert den Vorfall etwas später anders. Die Berner Polizei hat auch keine Kenntnis von anderen Anschlägen auf Autos der Marke Tesla im Kanton Bern. «Die Kantonspolizei Bern hat aktuell keine Kenntnis von solch gelagerten Meldungen. Zudem schlüsselt sie Sachbeschädigungen nicht nach Automarken auf», wird auf Anfrage mitgeteilt.

Der Besitzer des Teslas findet es erschreckend, dass so etwas in Bern passiert. «Jede Sachbeschädigung ist inakzeptabel, egal, aus welchem Grund sie begangen wird», so der Besitzer. Auch aus der Politik kommt Kritik: «Das ist absolut inakzeptabel und muss mit aller Härte verfolgt werden», sagt Thomas Fuchs, Präsident der SVP Stadt Bern. «Tesla ist eine Automarke – einen Tesla zu fahren, ist kein Bekenntnis dazu, dass man Trump oder Musk gut findet. Daraus eine politische Aktion zu machen, ist völlig absurd.»

Für Fuchs steht fest: «Tesla ist ein Vorreiter in Sachen Elektromobilität und Nachhaltigkeit – dass ausgerechnet diese Autos jetzt beschädigt werden, ist grotesk.» Und er betont: «Dass das jetzt von Linken missbraucht wird, ist nicht akzeptabel. Solche Taten sind kein Streich – das muss wirklich konsequent bestraft werden.»